Gesundheits-AG meets Pflegefachschülerinnen
Es ist schon ein wenig zur Tradition geworden, dass Auszubildende der Pflegefachschule des Krankenhauses Linz die Übungsstunden des SSD bereichern. In diesem Schuljahr gab es sogar zwei Treffen, an denen die angehenden Pflegefachkräfte die Themen ‚Wunden und Wundversorgung‘ sowie ‚Säuglingspflege‘ für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten. Unter der erfahrenen Anleitung ging der SSD beherzt an die Übungen heran.
Wie schön, dass vier der sechs Azubis ehemalige Absolventinnen und Absolventen unserer Schule sind. Wir danken ihnen und der Pflegefachschule herzlich für die Vorbereitung, die Zeit und das Material, das uns frei zur Verfügung gestellt wurde.




FOS beim Präventionsprojekt am Bundeswehrzentralkrankenhaus
In diesem Jahr konnten die beiden Gesundheitsklassen 12G und 11G am Präventionsprogramm P.A.R.T.Y des BWZK in Koblenz teilnehmen. Ziel des Projekts ist es, für vermeidbare Verkehrsunfälle zu sensibilisieren und diese am besten zu verhindern. Das ist für die Altersgruppe der FOS besonders relevant, da viele der Schülerinnen und Schüler bereits die Fahrschule besuchen oder selbst motorisiert fahren können. Neben den Erfahrungen und Statistiken der Polizei lernten sie die vollständige Versorgungsstruktur bei einem Verkehrsunfall kennen. So konnten sie die Einsatzfahrzeuge und Abläufe des Rettungsdienstes erkunden, sowie die Versorgung in der Notaufnahme, auf der Intensivstation, der unfallchirurgischen Normalstation und der Physio- und Ergotherapie.
Tief beeindruckt von der Authentizität des Projekts äußerten die Schülerinnen ihre Hochachtung vor den Abläufen auf einer ‚echten‘ Intensivstation.
Vor allem werden die Erfahrungen eines jungen Motorradfahrers nachhaltig in Erinnerung bleiben, da er sehr offen von seinem unverschuldeten Unfall berichtete, den er präzise mit Fotos dokumentiert hatte.
Wir danken allen, die dieses Projekt für die Gesundheitsklassen ermöglicht haben.

Robert Koch Schule wird zunehmend herzsicher
Die Frage, ob junge Menschen in der Lage sind, einen medizinischen Notfall zu erkennen und passend zu reagieren, konnte mit einem deutlichen JA beantwortet werden.
In der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien nahmen die achten Klassen am Projekt ‚Retten macht Schule‘ teil, wo sie die Grundsätze der Ersten Hilfe bei Bewusstlosigkeit und Kreislaufstillstand erlernten und praktisch anwendeten. Engagiert und mit großer Ernsthaftigkeit übten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen das Bewusstsein zu kontrollieren, eine Person in die stabile Seitenlage zu bringen und eine Herzdruckmassage durchzuführen (Laienreanimation ohne Beatmung). Dabei half ihnen der Reanimationssong ‚Prüfen – Rufen – Drücken‘, um die Geschwindigkeit und den Rhythmus zu halten. Sie lernten die Handhabung eines Defibrillators kennen, und wissen nun, dass sich ein einsatzbereites Gerät im Verwaltungstrakt der Schule befindet. Abschließend erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Lebensretter-Urkunde, unterschrieben vom Bildungsministerium, der Björn-Steiger-Stiftung und der Stiftung-Paula-Wittenberg.
Ein Dank geht an die Björn-Steiger-Stiftung für die Bereitstellung der Übungsdummys und vor allem an Herrn Neckenich, Herrn Polei und Herrn Weiler sowie an Josi Kusz und Lena Mertensacker vom SSD, die das Projekt als Mentoren unterstützten.




Text und Fotos: A. Teigeler
Robert-Koch-Schule Linz am Rhein
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Sekretariat Schulstraße (Klassen 5-7)
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